Deutsch  |  English
News

News


Pressespiegel

alphabetische Sortierung nach Namen des Mediums

18.06.2008

Abschaffung der Studiengebühren in Hessen lohnt sich für die SPD


Umfrage des Studienfinanzierers Career Concept: Sozialdemokraten stärkste Kraft bei Studierenden - Grüne können nicht profitieren, Linke dagegen schon

München/Wiesbaden, 18. Juni 2008 - Das konsequente Vorgehen gegen Studiengebühren in Hessen lohnt sich für die SPD. Eine aktuelle Umfrage des Studienfinanzierers Career Concept AG unter Studierenden weist die Sozialdemokraten als stärkste Kraft aus. Auch die Linkspartei profitiert vom Vorgehen in Wiesbaden, wo ihr Bündnis mit SPD und Grünen die Mehrheit stellt und am Dienstag (17. Juni) die endgültige Abschaffung der Studiengebühren gegen den Willen von Ministerpräsident Koch durchgesetzt hat. Die Grünen dagegen können keine Vorteile aus der Situation ziehen und stehen gar schlechter dar als in der Gesamtbevölkerung.

Laut Umfrage von Career Concept würden exakt 30 Prozent der Studierenden SPD wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist deutlich mehr als unter allen Deutschen (24 Prozent). Die Linke folgt dicht dahinter mit 27,1 Prozent, mehr als das Doppelte ihres Anteils in der Gesamtbevölkerung (13).

Die Grünen können derzeit nur gut 7 Prozent der Studenten und Studentinnen zu ihren Anhängern zählen. Überraschenderweise ist das erheblich weniger als unter allen Wahlberechtigten, wo die Partei 11 Prozent erreicht. Immerhin jeder Fünfte Studierende würde momentan die Union wählen, 15,7 Prozent die FDP.

Interessant ist, dass die jungen Menschen langfristig offenbar ganz andere Kriterien anlegen. Bei der Frage nach der vermutlichen Wahlentscheidung nach Ende des Studiums ergibt sich nämlich folgendes Bild: Die SPD hat auf einmal nur noch 20,8 Prozent der (aktuell noch) Studierenden hinter sich, während CDU/CSU (22,2) und vor allem die FDP mit erstaunlichen 28 Prozent vorbeiziehen. Die Grünen liegen hier bei rund 15 Prozent, die Linke bei 8.

„Es zeugt von Realismus, dass so viele Studierende eine andere Prioritätensetzung nach dem Examen einkalkulieren. Die Situation verändert sich ja nun mal auch deutlich: Man steht plötzlich im Beruf, heiratet, bekommt Kinder. Das beeinflusst die Wahlentscheidung", erläutert David Schmutzler, Vorstandsvorsitzender der Career Concept AG.

CareerConcept (www.career-concept.de) ist der „Erfinder" von privatfinanzierten Bildungsfonds (www.bildungsfonds.de) - auch Studienfonds genannt - in Deutschland. Hierzu legen Unternehmen, Stiftungen und Privatinvestoren Kapital in einem Fonds an, der ausgewählten Studenten ihr Studium finanziert. Nach dem Abschluss führen die Geförderten, wenn sie im Beruf stehen, einen Teil ihres Einkommens an den Bildungsfonds zurück, um die Studienfinanzierung der nachfolgenden Generation zu sichern. Anders als bei einem Studienkredit muss jedoch bei einer Arbeitslosigkeit nicht zurückgezahlt werden. CareerConcept arbeitet mit über 130 Universitäten und Hochschulen zusammen, fördert Tausende von Studierenden und wird von namhaften Investoren unterstützt, denen neben der finanzwirtschaftlichen Rendite auch das akademische Bildungswesen in Deutschland am Herzen liegt.

Weitere Informationen: CareerConcept AG, Initiator Deutscher Bildungs- und Studienfonds, Schellingstraße 35, 80799 München, Tel.: 089 / 122800-80, Fax: 089 / 122800-87, E-Mail: info@career-concept.de, Web: www.career-concept.de und www.bildungsfonds.de

PR-Agentur: euro.marcom dripke.pr, Tel. 0611 - 973150, E-Mail: team@euromarcom.de

 

Pressemitteilung der CareerConcept AG, München, 18.06.2008

Die Seite als PDF downloaden

» Zum Newsarchiv