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04.02.2010

Investitionen in Bildung bringen mehr Rendite als Aktien


München, 04.02.2010 – In Deutschland sind Investitionen in die eigene Bildung um Längen vorteilhafter als die in Sachwerte wie etwa Aktien: Bildung bringt in der Spitze Renditen von bis zu 18 %. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).


Die Studie zielt dabei nicht nur auf das deutlich höhere Einkommen ab, das die Inhaber höherer und höchster Bildungsabschlüsse mit den Vergleichsgruppen etwa ohne Berufsausbildung erzielen können. Sondern die Untersuchung berücksichtigt erstmals auch, dass das Arbeitslosigkeitsrisiko signifikant sinkt, je höher der Bildungsabschluss ist – und damit auch entgangene Verdienste wegen Arbeitslosigkeit. Denn Arbeitslosigkeit senkt nicht nur während der beschäftigungslosen Zeiten das Einkommen. Auch danach bleibt das Einkommen meist hinter der Entwicklung durchgehend Erwerbstätiger zurück.


Da in Deutschland das Arbeitslosigkeitsrisiko so stark wie in keinem anderen Land vom Ausbildungsniveau abhängt, sind die Bildungsrenditen vergleichsweise hoch – ähnlich wie in Schweden. Demnach rentiert ein Hochschulstudium in den alten Bundesländern lebenslang mit knapp 9 Prozent, in den neuen Bundesländern mit knapp 13 Prozent. Mittlere Bildungsabschlüsse bringen sogar eine noch höhere Rendite. In den rund vier Jahrzehnten zwischen 1950 und 1989 brachten Aktien hingegen eine Rendite von lediglich knapp 6,5 Prozent. Die Investition in Bildung schlägt Aktien im Durchschnitt also um Längen.


Das DIW kommt in der Studie zu dem Fazit: „... Da die fiskalischen Bildungsrendite in Deutschland deutlich unter den geschätzten privaten Bildungsrenditen liegen und diese im Durchschnitt höher als private Investitionen in Realkapital sind, sollten ausreichende finanzielle Anreize für private Bildungsinvestitionen bestehen. Aus dieser Sicht erscheint daher eine stärkere private Beteiligung an den Ausbildungskosten im tertiären Bildungsbereich gerechtfertigt. Voraussetzung dafür sind geeignete Modelle der Studierendenfinanzierung,...“
Die Anlageklasse Bildung mobilisiert privates Kapital für Investitionen in Bildung. Die DIW-Studie untermauert eindrucksvoll das Potenzial, das diese Investmentkategorie vor sich hat.


CareerConcept (www.career-concept.de) ist der „Erfinder" von privatfinanzierten Bildungsfonds (www.bildungsfonds.de) - auch Studienfonds genannt - in Deutschland. Hierzu legen Unternehmen, Stiftungen und Privatinvestoren Kapital in Fonds an, die ausgewählten Studenten ihr Studium finanzieren. Nach dem Abschluss führen die Geförderten, wenn sie im Beruf stehen, einen Teil ihres Einkommens an die Bildungsfonds zurück, um die Studienfinanzierung der nachfolgenden Generation zu sichern. Anders als bei einem Studienkredit muss jedoch bei einer Arbeitslosigkeit nicht zurückgezahlt werden. CareerConcept arbeitet mit etlichen Universitäten und Hochschulen zusammen, fördert Tausende von Studierenden und wird von namhaften Investoren unterstützt, denen neben der finanzwirtschaftlichen Rendite auch das akademische Bildungswesen in Deutschland am Herzen liegt.

Informationen: CareerConcept AG, Lindwurmstr. 109, 80337 München, Tel.: 089 / 122800-80, Fax: 089 / 122800-87, E-Mail: info [AT] career - concept [Punkt] de, Web: www.career-concept.de, www.bildungsfonds.de, www.studienkredit.de, www.studienfinanzierung.de und www.bachelor-studium.org

 

Quelle: DIW-Studie


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